Netzwerk OÖ Impulszentren

Beschreibung des Aktionsfeldes

Als inhaltliche Erweiterung der bestehenden Netzwerk- und Clusterlandschaft in Oberösterreich ist das Netzwerk OÖ Impulszentren zu sehen, das ab 2009 gefördert werden soll. In den letzten 15 Jahren wurden in fast allen Bezirken Oberösterreichs Impuls- und Technologiezentren aufgebaut, nun liegt der Fokus auf der Weiterentwicklung der Netzwerkzentren.

Die nachhaltige Verbesserung der Rolle des Netzwerkes der oö. Impulszentren im technologischen Netzwerk von OÖ und die Verstärkung der regional-innovativen und technologisch-innovativen Aktivitäten sollen durch die Forcierung von Technologien, Innovationen, Betriebsansiedlung und Qualifizierung und die Schaffung von perfekten Rahmenbedingungen für Firmen erreicht werden.

Als Basis für die Förderung sind die strategischen Entwicklungspläne für die einzelnen Innovations-/Technologiezentren für den Zeitraum 2009-2013 zu sehen. Ziel ist dabei eine flächendeckende Verfügbarkeit des Zugangs zu diesem Netzwerk für alle Unternehmen, Gemeinden und innovationswilligen Personen in den oft dezentralen, ländlichen Bezirken Oberösterreichs. Als ein wichtiges Mittel dazu wurden die Impuls- und Technologiezentren geschaffen, die hier quasi Subknoten mit starker Einbindung in das OÖ-Netzwerk darstellen. Um ein gesamtoberösterreichisches, koordiniertes Ergebnis zu erhalten, werden die in den Entwicklungsplänen definierten Ziele und Strategien von der Oö TMG als Koordinierungsstelle in Arbeitsaufträge an die einzelnen Zentren formuliert.

Generelle Zielsetzungen

Das übergeordnete Ziel ist die inhaltliche Weiterentwicklung der Impuls- / Technologiezentren, welche im Netzwerk durch die Oö. TMG, welche im Auftrag des Landes OÖ handelt, gelenkt werden wird. Die Grundlage für die inhaltliche Weiterentwicklung und Präzisierung der Zentren stellen die einzelnen strategischen Entwicklungspläne dar. Neben den allgemeinen Aufgaben eines Impulszentrums wird in OÖ in den nächsten Jahren besonderes Augenmerk auf die strategischen Entwicklungsperspektiven jedes einzelnen Zentrums hinsichtlich „Wirtschaftlichkeit“, „perfekte Rahmenbedingungen für Firmen schaffen“ und „Technologien, Innovationen, Betriebsansiedlung, Qualifizierung forcieren“ gelegt. Damit wird der Entwicklung der Aufgaben hinsichtlich „Regionaler Innovator“ (abgestimmt mit den Randbedingungen jeder Region) und „Technologiemanager“ höchste Priorität zugeordnet.

Um Synergien nutzbar zu machen und eine bestmögliche Wirkung für das gesamte Bundesland Oberösterreich zu erzielen, ist es von zentraler Bedeutung, dass die regionalen Arbeiten der Impuls- / Technologiezentren aufeinander miteinander abgestimmt werden und Erfahrungen und Know-how verfügbar gemacht werden. Diese Rolle der Koordinierung und des Wissenstransfers wird für das Land OÖ von der Oö TMG wahrgenommen werden. Die Arbeit der Koordinationsstelle wird gestärkt durch den Oö TZ-Beirat, in dem ein Netzwerk von allen Interessensvertretern auf Landesebene die strategische Steuerung der Arbeit der einzelnen Zentren aber vor allem des gesamten oberösterreichischen Netzwerkes an Impulszentren begleitet und mitgestaltet.

Förderungsempfänger/-innen

Die Oberösterreichische Technologie- und Marketinggesellschaft m.b.H. (TMG) als zentrale Koordinations- und Steuerungsstelle für das Oö Impulszentrum-Netzwerk

Förderungsgegenstand

Förderungsgegenstand sind Projekte in den einzelnen Technologiezentren (in Form von Soft-Maßnahmen/immateriellen Investitionen), mit denen das Netzwerk und damit die Standortregion gestärkt und weiterentwickelt wird. Die Projekte werden in Form von Aufträgen von der TMG an die einzelnen Zentren abgewickelt. Neben diesen Auftragsarbeiten werden einerseits das zentrale Netzwerkmanagement des oberösterreichischen Impulszentren-Netzwerks durch die TMG und andererseits das Management der einzelnen regionalen Netzwerke (bestehend aus dem jeweiligen Zentrum und den Betrieben, Gemeinden und weiteren angesprochenen Einrichtungen der Region) durch die Impuls- / Technologiezentrenmanager gefördert.

Projektauswahlkriterien

  • Aktivitäten im Zuge des Netzwerkmanagements und zusätzlich dazu Einzelprojekte
  • Übereinstimmung mit dem strategischen Entwicklungsplan des jeweiligen Zentrums (dieser muss vom oö TZ-Beirat und vom jeweiligen Aufsichtsgremium genehmigt sein)
  • Innovationsgehalt
  • Wissenstransfer
  • Vernetzung der Unternehmen der Region
  • Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit
  • Nachhaltigkeit

Förderfähige Kosten

  • Personalkosten (inkl. Lohnnebenkosten)
  • Sachkosten (inkl. Reisekosten)
  • Drittkosten (zB Beratungs- und Dienstleistungskosten)

Kosten können nur als förderbar anerkannt werden, wenn sie den relevanten nationalen Rechtsgrundlagen, den geltenden EU-Verordnungen sowie den Nationalen Regeln für die Förderfähigkeit von Ausgaben mit Kofinanzierung aus dem EFRE entsprechen.

Art und Höhe der Förderung

Art: nicht rückzahlbarer Zuschuss
Höhe: max. 50 % der gesamten öffentlichen Ausgaben

Verantwortliche Förderstelle

Amt der OÖ Landesregierung, Abteilung Wirtschaft, Bahnhofplatz 1, 4021 Linz
Ansprechpartner: Thomas Obermann, Tel. 0732-7720-15130