Stadtentwicklung Linz
Zielsetzungen
Die direkte Beteiligung der Stadt Linz am Programm der EU-Gemeinschaftsinitiative Resider II ermöglichte bis 2002 eine Reihe von positiven Impulsen in der Entwicklung von Stadtteilen mit Ausstrahlung auf die Linzer Stadtentwicklung (z.B. techCenter Linz-Winterhafen, Zone entlang der Donau von der „Kulturmeile“ bis zu den Industriezonen). Dabei ist es auch gelungen, notwendige strukturelle Veränderungen durch Umnutzungsprozesse, sinnvolle Durchmischung verschiedener Objekt- und Flächennutzungsbereiche zu bewältigen.
Die Stadt Linz hat in den letzten Jahren einen ausgeprägten wirtschaftlichen Strukturwandel in Richtung Tertiärisierung vollzogen. Die damit verbundenen Chancen zur themenbezogenen Sanierung und Umnutzung innerstädtischer Bereiche bis hin zur Kernthemenbildung in einzelnen Stadtteilen sollen nachhaltig dazu verhelfen, über die Erschließung brachliegender Flächen mit neuen Themen neue Beschäftigungspotentiale zu entwickeln und aufzubauen und das Wirtschaftswachstum zu fördern.
Der Dienstleistungssektor bietet verschiedene innovative Möglichkeiten zur Förderung unternehmerischer Initiativen und Schaffung von Arbeitsplätzen in einer Weise, die auch für städtische Kernzonen unproblematisch ist. Die Ausstrahlung dieser lokalen Beschäftigungsentwicklung in den Linzer Einzugsbereich, also in die Stadtregion Linz, spielt dabei eine wichtige Rolle. Dazu sollen auch die Ansätze für erfolgversprechende Kooperationen weiter ausgebaut werden. Ausgehend von der Stadt Linz sollen dabei auch Partner des Landes OÖ. und des Bundes, aber auch Partner aus der Wirtschaft bei der Umsetzung (projektbezogen als Mitwirkende und Mitfinanciers) beigezogen werden.
Der Magistrat der Stadt Linz ist als Verantwortliche Förderstelle (VFS) federführend für die Gestaltung und Umsetzung dieses Aktionsfeldes.
Inhaltliche Ziele liegen vor allem in der Unterstützung der Gründerszene im tertiären Sektor, wobei vornehmlich in innerstädtischen Lagen bzw. Stadtteilzentren auf die Umweltverträglichkeit Bedacht genommen wird. Weiters wird besonderer Bedacht auf Kooperationen und Netzwerkbildungen gelegt und sollen praktische Erfa-Modelle geschaffen werden. Auch die Konzeption und ein Mindestmaß an Umsetzung von Gestaltungsmaßnahmen im öffentlichen Raum als unerlässliche Rahmenbedingung soll die Aktivitäten abrunden.
Schließlich sollen über die Bündelung der Maßnahmen nachhaltige Effekte zur Erhaltung und Aufwertung des Kulturerbes und Verfügbarkeit von Dienstleistungen für die Bevölkerung der Stadtregion und ihre Besucher, Imagebildung für die Stadtregion und Integration unterschiedlicher sozialer Gruppen in die kommunale Entwicklung erzielt werden.
Projekte |
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Clusterland OÖ GmbH (Kreativwirtschaft) |
EUR 180 000,00 |
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Offenes Kulturhaus des Landes OÖ (Ausstellungen im öff. Raum der Stadt Linz (Rauschtriologie)) |
EUR 1 000 000,00 |
| Summe | EUR 1 180 000,00 |

