Attraktive Regionen

Die Prioritätsachse 2 des Programms Regionale Wettbewerbsfähigkeit Oberösterreich 2007-2013 ist auf die Entwicklung wirtschaftlich attraktiver Regionen mit hoher Lebensqualität/Umweltqualität ausgerichtet. Dieses Ziel entspricht den Grundsätzen der nachhaltigen Raumentwicklung, wo umweltschonendes Wirtschaften und Haushalten von einer ausgewogenen räumlichen Entwicklung begleitet wird. Soziale, wirtschaftliche, ökologische sowie kulturelle Ansprüche an den Raum sollen in Einklang gebracht werden.

Eine räumlich ausgewogene Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit der Regionen, die Sicherung eines gleichwertigen Zugangs zu Wissen und Wissensinfrastruktur und die Erhaltung der natürlichen Lebensgrundlagen, des kulturellen Erbes und der kulturellen Basisversorgung sollen zum wirtschaftlichen und sozialen Zusammenhalt, zu gleichwertigen Lebensbedingungen in den Teilräumen sowie zur gesellschaftlichen Integration beitragen.

Das Prinzip des räumlichen Ausgleichs wird als Leitlinie in Zukunft auch unter den Aspekten der verschärften Standortkonkurrenz verfolgt. Oberösterreich gehört zu den ökonomisch hoch entwickelten und wirtschaftsstarken Ländern, in denen das Ausmaß an sozialer Ungleichheit – verglichen mit anderen Regionen – noch geringer ist. Die zunehmende Tendenz zur Liberalisierung der Arbeitsmärkte und der sozialen Sicherung birgt jedoch die Gefahr in sich, dass soziale Ungleichheit wächst und sich vorhandene gesellschaftliche Trennlinien verschärfen können.

Die Prioritätsachse 2, Attraktive Regionen, soll daher danach trachten, Wettbewerbsfähigkeit in attraktiven Standorten zu fördern und dabei darauf hinzuwirken, dass ausgewogene räumliche Strukturen gefördert werden. In städtischen sowie in ländlichen Regionen soll die funktionale und soziale Durchmischung erhalten werden.